Einspeisevergütungssätze

Am 1.April des Jahres 2000 wurde das Energieeinspeisegesetz (EEG) ins Leben gerufen. Nach § 1 des EEG ist das „Ziel des Gesetzes“, im Interesse des Klima- und Umweltschutzes eine nachhaltige Entwicklung der Energieversorgung zu ermöglichen und den Beitrag Erneuerbarer Energien an der Stromversorgung deutlich zu erhöhen, um entsprechend den Zielen der Europäischen Union und der Bundesrepublik Deutschland den Anteil Erneuerbarer Energien am gesamten Energieverbrauch bis zum Jahr 2020 mindestens zu verdoppeln.

 

Die Einspeisevergütung für Photovoltaikanlagen mit einer installierten Leistung von unter 750 Kilowatt bleibt unverändert. Demnach erhalten Anlagen auf Wohngebäuden und Lärmschutzwänden bei Inbetriebnahmen nach dem 1. Januar 2017 mit einer Größe bis 10 kWp eine Vergütung von 12,3 Cent pro Kilowattstunde. Anlagen bis 40 kWp erhalten 11,96 Cent und Anlagen bis 100 kWp werden mit 10,69 Cent pro Kilowattstunde produzierten Solarstroms vergütet. Dies gab die Bundesnetzagentur bekannt. Die Fördersätze gelten für Anlagen, die im Zeitraum vom 1. Februar 2017 bis zum 30. April 2017 in Betrieb genommen werden. Seit dem 1. Oktober 2015 wurden die Fördersätze nicht mehr gesenkt.

 

 

Angefangen hat die Förderung der EEG-Einspeisung von PV-Erträgen mit dem „100.000-Dächer-Programm“, und zwar zu einem Fördersatz von 99 Pfennige je Kilowattstunde (kWh). Aktuell im Dezember 2015 liegt der Fördersatz bei 12,31 Cent. In der folgenden PDF erfahren Sie die aktuell gültige Einspeisevergütung sowie einen Vergleich auf die seit 2000 gezahlten Einspeisevergütungen! Alle Angaben ohne Gewähr!!

 

 

EEG 2017: Einspeisevergütung für Anlagen bis 100 kW

Bei Inbetriebnahme ab 1.1.2017

Einspeisevergütung für Anlagen bis 100 kW - in Abhängigkeit zum Inbetriebnahme Zeitpunkt, zum Montageort und jeweils anteilig zur gesamt installierten Leistung. Die Vergütungen werden durch den Zeitpunkt der Inbetriebnahme festgelegt und gelten dann für 20 Jahre plus Restmonate des Inbetriebnahme Jahres.

 

Mindest-Solarstromvergütung in Ct/kWh

 

 

Anlage in/an/auf Gebäuden oder Lärmschutzwänden

sonstige Anlagen bis 100 kWp

Erneuerbare-Energien-
Gesetz (EEG)

≤10 kW

>10 - 40 kW

>40 - 100 kW

Nicht Wohngebäude im Außenbereich

1.1.2017 (1)(2)

12,30

11,96

10,69

8,51

8,51

EEG 2017

1.2.2017 (1)(2)

12,30

11,96

10,69

8,51

8,51

EEG 2017

1.3.2017 (1)(2)

12,30

11,96

10,69

8,51

8,51

EEG 2017

1.4.2017 (1)(2)

12,30

11,96

10,69

8,51

8,51

EEG 2017

               

Alle Angaben ohne Gewähr.

 

 

Wie hoch sind die jährlichen Einspeiseerträge?

 

Grundsätzlich ist bei einer guten Südlage mit einer Dachneigung von 30 Grad mit durchschnittlichen Einspeiseerträgen von jährlich 950 kWh je kWp auszugehen. Entscheidend ist jedoch ein verschattungsfreies Dach. Des Weiteren wichtig ist die richtige Planung und Zusammenstellung der Module und Wechselrichter durch einen Fachsolarteur. Seit 15 Jahren notieren wir Monat für Monat die aktuellen Einspeiseerträge von Hunderten PV-Anlagen. Diese Daten veröffentlichen wir im "geschützten E-Mail-Verteiler" an alle PV-Betreiber pünktlich am 3.des Monats.

 

 

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